Hi Martin
> die Datenpflege ist vorerst mal schwerpunktmaessig deutsch. In den USA
> gibt's derartiges sicher schon, in anderen Laendern vermutlich noch
> viel weniger.
USA ist für mich insofern uninteressant, da ich da eh nicht hin will ;o)
Deutschsprachig ja, aber eben mehr Daten aus Europa. Ob es hier auch mal
Mehrsprachigkeit geben kann, ich denke das dürfte kein Thema sein.
> opengeodb.de gibt andererseits auch schon eine Art der
> Datenorganisation vor.
Eben aus diesem Grund hat mich die Datenbank fasziniert. Sauschnell, auch
bei vielen Daten. Perfekter Aufbau der Datensätze eben ;o)
> Diese ist teilweise durchaus vom deutschen Foederalismus
> gepraegt, dessen Strukturen in der Datenbank abzubilden sind.
> Andererseits koennen diese Strukturen aberr universell fuer andere
> Koordinaten genauso genutzt werden.
Förderalismus gut und schön. So er stört muss man diesen abschaffen. Ich
meine damit insbesondere solche Edit-Wars wie auf der Wikipedia. Ich denke
das muss man sich nicht wirklich antun. Aber das wäre ein Punkt den man
betrachten kann, falls so etwas auftreten sollte.
> Zum dritten gibt's auf opengeodb.de die Anwendersicht. Ich schaetze
> mal, dass fuer Umkreis-Suchen, PLZ-Verzeichnisse usw. nur Teile der
> Daten, wie auch der Datenstruktur genutzt werden. Zumindest bei mir
> ist's so -
Ohne Anwender keinen Sinn, oder?! ;o)
Is klar. Und da die Datensätze ja heute schon in mehreren Teilen existieren,
kann man diese ja durchaus auch auf dieser Ebene erweitern.
> zum Abgleich und fuer die Koordinaten. Andere Anwendungen werden das
Sehe ich auch so. Jedoch hab ich konkrete Tracking-Anwendungen im Hinterkopf
dazu. (Ist so nen Projekt, weshalb ich überhaupt auf diese Datenbank
gestoßen bin, funktioniert nämlich richtig gut)
> aehnlich machen. Zu beruecksichtigen ist hier vermutlich vor allem die
> Schnittstelle, wie diese Anwendungen die Daten aus der opengeodb
> heraus uebernehmen koennen - also z.B. die Definition der
> Austauschformate.
Austauschformate.
Ich hab es gelesen, das in Sachen anderer Datenbank-Typen bzw. Austausch von
einem "Master-Server" zu den Anwendungen nachgedacht wird. Ich denke das ist
dann der Part derjenigen Anwender, die nicht in dem Prozess der Datenpflege
involviert sind. Ohne Daten brauchts keine Übertragung ...
> Ich glaube nicht, dass opengeodb nun gestorben ist. Es ergab sich aber
> als wesentliche Aenderung, dass Thomas als wesentliche und einzige
> Admin-Stelle die Daten nicht weiter betreuen will. Abgesehen davon,
> mit den bestenden Daten jeder in der Lage waere, ein eigenes, neues
> opengeodb hochzuziehen und zu verbessern, erscheint es aber als
Gestorben keinesfalls. Die Sache ist nur, ehe sich nun zig Benutzer auf
eigene Projekte verlegen und diese aufbauen, wäre mir erst mal eher daran
gelegen es gemeinsam weiter zu machen. Es hat keinen Zweck sinnlos
Ressourcen zu vergeuden und alles doppelt zu machen. (erst mal)
> sinnvollste Loesung, Verbessserungen wieder zentralisiert einzupflegen
> und damit wieder allen zur Verfuegung zu stellen.
Eben deshalb ja mein Vorschlag.
> Die letzten Diskussionen drehen sich daher vor allem um den vierten
> Punkt:
> wie koennen die Daten und ihre Pflege auf andere Schultern verteilt
> werden. Heises Angebot habe ich hier noch nicht ganz verstanden, ob
> das nun eine neue Pruefinstanz sein soll, die Daten annimmt, prueft
> und einpflegt, oder ob damit die Alternative eines weitgehend offenen
> Wiki-Ansatzes entstehen soll und sich die Daten 'von selbst' pflegen
> (mit der typischen Vandalismus-Problematik).
Hier sehe ich allerdings auch das Problem. Ich hab keinen GEO-Finder zu
Hause und kann mal eben nach Klein-Timbuktu wetzen um zu sehen ob die Daten
auch passen.
Das mit dem Vandalismus ist allerdings ein Problem. Wobei man hier durchaus
Vorsorge treffen kann. Ich bin der Meinung man sollte schon die Möglichkeit
geben, Daten Online und durch jedermann einpflegen zu können. Das
tatsächliche Ändern der Datensätze bzw. ergänzen oder einfügen, sollte schon
durch eine Freischaltung eines "Admin-Gremiums" erfolgen.
Soweit ich die Jungs von Heise verstanden habe, wollen die Man-Power
investieren und ihrerseits die Datenbank mit Daten befüllen bzw. Daten
verifizieren.
Das verifizieren der Daten kann man, meines Erachtens nach, auch teilweise
automatisieren. Ich hab es zwar noch nicht getestet, dürfte aber möglich
sein, Grunddaten in einer Referenz-DB zu lagern, die diverse Standortdaten
mit den Neueinträgen vergleicht. Müsste mal nachsehen ob das geht. Ich denke
ich hab da etwas gefunden was man dazu nutzen könnte ;o)
> Gerade diese Diskussion um die Datenpflege, um die Web-Oberflaeche, um
> ein Wiki kann gaenzlich losgeloest von deutschen Daten betrachtet
> werden. Im Gegenteil sind die Synergie-Effekte umso groesser, je eher
> eine solche Loesung universell ist und durch Verbesserungen aus
> anderen Regionen auch lokal profitiert.
Der Aufwand Daten mit Hand über ein Mediawiki zu aktualisieren erscheint mir
recht groß. Da halte ich es eher für besser für diese Sache eine eigene
Anwendung zu schreiben. Das dürfte aus meiner bisherigen Sichtweise nicht
wirklich so sehr das Problem darstellen.
Zumal ich diversen Zwischenanwendungen, die Daten in ein bestimmtes Format
konvertieren, nicht wirklich über den Weg traue. Je weniger dazwischen ist,
desto geringer die Fehlerquote.
> Bisher fuhren wir hier eher nullgleisig: Lange Zeit klappte es
> ausreichend, dass Thomas per E-Mail Daten annahm und einbaute.
Klar, wenn sich der Aufwand in gewissen Grenzen hält ist das auch kein
Thema. Nur wenn plötzlich alles über einen hereinbricht .... ich kenn das
irgendwie ;o)
> Ich sehe aber eine grosse Chance darin, wenn wir in der naechsten Zeit
> mehrere konkurrierende Systeme nebeneinander haben, wo sich das beste
> durchsetzen wird.
Siehe oben. So man die Leuts noch miteinander versuchen kann zu verbandeln,
halte ich an der "gemeinsamen" Lösung fest. Sollte das keine Aussicht auf
Erfolg haben, dann muss man sich natürlich etwas anderes einfallen lassen.
> Bist du allerdings bereit, nerviges Gestaenkere, fortgesetzt neue
> Wuensche, Frust und Aufwand zu empfangen, ohne dass es dir gross
> gedankt wird? All das duerfte dir drohen... Zieh also rechtzeitig
> sichtbar die Linie, wie weit dein Grossmut reicht, damit du nicht
> ueberstrapaziert wirst.
Jaaa.... das ist allerdings der Knackpunkt. Ich hab heute ne Weile darüber
nachgedacht, ob ich das Angebot wirklich so in aller Öffentlichkeit stellen
soll. Ich kenne die Probleme aus einem anderen Projekt. Daher ist meine
Schmerzgrenze schon recht hoch. Dickes Fell hab ich auch. (den Sachsen sagt
man das im allgemeinen nach *grins*)
Mir geht es um die Idee. Das Arbeit da dran hängt ist das normalste der Welt
;o) Ich hab ja am Ende auch etwas davon. Daher würde sich der Aufwand für
mich lohnen ;o)
> Insgesamt stellt sich damit die Frage: wo ist die Zentrale, in der die
> Daten zusammengefuehrt werden? Wie und wie oft erfolgt ein Abgleich
> mit unterschiedlichen Eingabequellen?
Ich denke das ist erst mal die Zentrale Frage.
1. WO soll die Datenbank liegen?
2. Wer fühlt sich gesamt verantwortlich für das Ding.
Wobei ich hier eigentlich nicht so das Problem sehe. Eine Personengruppe
sollte sich hier schon finden lassen. Es gibt ja genug Interessenten die,
wenn auch mit wenig Zeit, etwas von ihrer Zeit abknapsen könnten. Soll ja am
Ende Spaß machen und keinen Dauerstress. Nicht anders verstehe ich am Ende
Open-Source.
Das mit der "Lage" der Datenabank ist aus meiner Sicht auch nicht wirklich
das Problem. Das Ding auf einen sicheren Server mit Backup, ordentliche
Eingabeoberfläche dazu, vernünftige Datenverifizierung und los geht es.
Und ich favorisiere hier tatsächlich eine eigens dafür konstruierte Lösung.
Nichts ist schlimmer als mit einem Übergangs-Konstrukt zu leben. Denn aus
eigener Erfahrung, Provisorien halten für die Ewigkeit und nerven dann
doppelt so lange.
Mirko
>> Terry Pratchett
> Oh, noch ein TP-Fan ;-)
Japp, isch sach Dir ;o)
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Antwort auf Mail vom: 23.11.2005, 17:25:37 - Betreff: [opengeodb] Kündigung
OpenGeoDB? Ich denk ich hätte ws
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http://guggemahier.de
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