Re: [VereinDE-l] Präsidiumswahl ist kein
Wunschkonzert aber .......



Geht es nicht noch ein wenig gehässiger? Ich bin seit vielen Jahren aktives Mitglied des Vereins und am Anfang, in der Entstehungszeit, habe ich mit Freude die überwiegend jungen Leute bewundert, die mit so viel Begeisterung für die Verbreitung des freien Wissens eintraten. Ich habe auch viele Freunde und Bekannte animiert, ebenfalls für den Verein WMDE zu spenden oder Mitglied zu werden. Nach allem, was ich gelesen habe, kann ich nicht mehr guten Gewissens für einen Verein eintreten, der die Spenden von Mitgliedern offensichtlich sehr leichtfertig aus dem Fenster wirft, indem er sich von dem langjährigen Vorstand Pavel Richter kurz vor dessen Vertragsende trennt und somit Spender und Mitglieder bis zu 320.000 € für diese Entscheidung des Präsidiums zahlen müssen. Wenn ich mir das unten gehässige Geschreibsel ansehe, erhalte ich den Eindruck, dass eine sachliche und gewinnbringende Auseinandersetzung von einigen Aktiven wohl auch nicht mehr möglich ist. Schade! Ich werde mein Wahlrecht für das zukünftige Präsidium noch wahrnehmen und hoffe, eine gute Wahl zu treffen. Anschließend werde ich aus dem Verein austreten.

Christa Bartel


Am 19.11.2014 12:01, schrieb Marcus Cyron:
Dieser Beitrag war eine Frechheit sondersgleichen. Statt endlich mal einen Fehler einzusehen und zuzugeben Scheiße gebaut zu haben - erst dann könnte man beginnen darüber auch nur nachzudenken das mal nachzusehen - kommt dieser freche Schlag ins Gesicht der Mitglieder von WMDE. Es ist wirklich unglaublich, mit welch einer Einstellung sie glauben über allem und allen anderen zu stehen und sich ihre eigene Welt basteln, in der sie immer recht haben. Man kann mittlerweile kaum noch etwas anderes dazu sagen, als dass sie da etwas Zusammenphantasieren, um ihre Schuld nicht eingestehen zu müssen. Sie sind ein Verräter vertraulicher Dinge, die das Vertrauen in ein ganzes Gremium unterminierten. Sie, SIE! (und ihr Zuträger, der eben nicht nur mit ihnen über ihm wichtige Dinge sprach um sich Rat zu holen, was OK gewesen wäre, sondern ganze Unterlagen weiter reichte), haben das Vertrauen in Verein und Präsidium als Gremium erschüttert. Sie faseln etwas von verlorenem Vertrauen, dass zurück gewonnen werden müsste, dabei stehen genau sie für diesen Vertrauensverlust. Sie verkörpern ihn geradezu. Es ist lächerich, was sie hier abziehen. Dem Verein ist damit in keiner Weise gedient - nur geschadet. Dienen tut das alles bestenfalls Sebastian Moleski. Wir hatten ja schon einige Selbstdarsteller in Vorstand und Präsidium - aber sie stellen all diese Leute wahrlich in den Schatten. Sie faseln dauernd von angeblichen Schaden, den das aktuelle Präsidium angerichtet hätte. Nein, Herr Moleski. Den wirklichen Schaden richten sie an. Und ironischerweise nicht einmal mehr mit ihrem Umgang mit vertraulichen Informationen oder Geld, das sie eben auch mal doppelt abrechnen. Sondern mit ihrem Umgang mit der Wahrheit. Statt einmal zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben, bleiben sie stur dabei, alles richtig gemacht zu haben und sind dann auch sehr kreativ in den Begründungen. Na immerhin haben sie Fantasie. WMDE ist aber kein Fantasialand. Und ich hoffe, dass es wirklich genug Leuten klar ist, dass sie zu wählen eine massive Vereinsschädigun wäre. Wer sie wählt sollte sich im klaren sein, dass er keine Zukunft für WMDE wählt, sondern eine Zukunft für Sebastian Moleski. Aber dafür sind wir nicht da. Und nun kommen sie bitte endlich mal wieder aus ihrem Wolkenkukuksheim in die Realität.

Marcus Cyron



Am 19.11.2014 10:14, schrieb Sebastian Moleski:
Hallo Olaf,

Du bist ans Rednerpult gegangen und hast bewußt die Vertraulichkeit des
Präsidiums gebrochen. Du hast verbindliche Regeln, die es in unserem Verein
gibt, bewußt gebrochen !!!

hierzu habe ich eigentlich nur drei Dinge zu sagen:

1) Das Präsidium hat die Möglichkeit, sensible Teile von Sitzungen als
vertraulich zu deklarieren und deren Inhalt nicht zu veröffentlichen. Zweck
dieser Vertraulichkeisregelung ist es jedoch nicht, satzungswidrige
Beschlüsse zu schützen oder gar Falschaussagen von Präsidiumsmitgliedern zu
decken. Es ist mit nach wie vor ein Rätsel, wie man einem Vereinsmitglied,
das keine weiteren Funktion im Verein hat und insbesondere nicht dem
Präsidium angehört, den Mund verbieten oder gar ausschließen möchte, weil
es über solche geheim gehaltenen, satzungswidrigen Beschlüsse spricht. Noch
rätselhafter wird es in einem Umfeld, dass so einen großen Wert auf
Transparenz und Offenheit legt wie Wikimedia.

2) Ich habe den Inhalt des Beschlusses, so wie er mir gegenüber benannt
wurde, nur auf der Mitgliederversammlung wiedergegeben, also ihn gerade
nicht veröffentlicht. Innerhalb der Mitgliederversammlung kann sich weder
Vorstand noch Präsidium auf Vertraulichkeit berufen. Die Organe des Vereins
sind gegenüber der Mitgliederversammlung unbeschränkt
rechenschaftspflichtig (§ 666 BGB), weil sonst eine effektive Kontrolle der
Organe durch die Versammlung gar nicht möglich wäre. Wie soll das denn auch
funktionieren, wenn jemand satzungswidrig handeln und dann diese Handlungen
als vertraulich vor der MV verstecken kann? Die Mitglieder müssen in der
Mitgliederversammlung ohne Befürchtung von Nachteilen frei sprechen können,
insbesondere wenn es um die Amtsführung der Vereinsorgane geht. Das ist
auch einer der wesentlichsten Gründe, warum Mitgliederversammlungen eben
unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

3) Die Vertraulichkeit, die es innerhalb des Präsidiums gibt, soll dazu
dienen, dass auch sensible Themen behandelt werden können. Sie beschränkt
sich selbstverständlich nur auf die Präsidiumsmitglieder. (§2 GO-Präsidium
i.V.m. §1 GO-Präsidium) sowie über ihre Dienst- bzw. Anstellungsverträge
auf den Vorstand und die Mitarbeiter. Das ist auch gut so und nicht zu
beanstanden. Es wurde von mir während meiner früheren Amtszeit beachtet und
wird es selbstverständlich auch im Falle einer zukünftigen Amtszeit.

Ich finde es persönlich auch sehr befremdlich, dass die Vorwürfe eines
"Geheimnisverrats" durchweg von denjenigen kommen, die in früheren Jahren
(rückblickend betrachtet: zu recht) die rigide Geheimhaltungspraxis des
Präsidiums bzw. des ehrenamtlichen Vorstands (wir haben damals so gut wie
gar keine Beschlüsse oder Protokolle veröffentlicht) scharf kritisiert
haben. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieselben Personen
heute mit dem Ergebnis, also der vorzeitigen Abberufung von Pavel Richter
und der vermeintlichen nur damit möglichen Emanzipierung des Präsidiums, so
zufrieden sind, dass Kritik an den dafür zum Einsatz gekommenen Mitteln und
Wegen sowie die Widerlegung falscher Behauptungen schlicht unerwünscht ist.

Für das nächste Präsidium wünsche ich mir, egal ob ich gewählt werde oder
nicht, dass es mit Kompertnz und Sachverstand agiert, selbst heftigst
ausgedrückte Kritik anhört und mit Geduld und Weitsicht reagiert, wenn es
nicht das hört, was es hören will. Der Verein wie die Commnity leben von
der Vielfalt ihrer Mitglieder, sie sind ist eine der größten Stärken, auf
die Wikimedia setzen kann. Wir sollten alles dafür tun, dass sie keine
Scheu haben, ihre Meinungen auszudrücken, statt Wege zu finden, wie das
verboten werden kann.

Beste Grüße
Sebastian Moleski
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