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Subject: Re: “ und ” oder <q> </q> ? - msg#00019
List: debian.internationalization.german
Am Freitag, den 09.12.2005, 18:45 +0100 schrieb Jens Seidel:
> On Fri, Dec 09, 2005 at 02:38:12PM +0100, David C. Weichert wrote:
> > In XHTML 2.0 soll <q> wegen der fehlerhaften und problematischen
> > Implementation wegfallen und durch <quote> ersetzt werden, dass sich
> > dann analog zu <blockquote> verhÃlt. Zitat aus dem Working draft:
>
> > Ich wÃrde in HTML/XHTML < XHTML 2.0 lieber auf <q> verzichten, wenn
> > Zitate auch im Markup kenntlich gemacht werden sollen, wÃrde ich auf
> > soetwas wie <span class="quote"> zurÃckgreifen.
>
> Ich sehe hier kein Problem. Beachtet dass die Debian-Webseiten aus
> WML-Dateien gebaut werden, was zwar HTML-Ãhnlich ist, aber eben doch
> erst umgewandelt wird.
>
> Ich wÃrde mit Sicherheit nicht gern <span class="quote"> statt <q>
> schreiben. Was spricht gegen eine (spÃtere) Konvertierung durch wml/ein
> Skript?
Nichts. Gegen <q> im an den Useragent ausgelieferten HTML-Code spricht,
dass die UnterstÃtzung durch Browser mangelhaft ist. Bei der Umwandlung
kÃnnte man dies ja berÃcksichtigen.
Viele GrÃÃe
David
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Re: “ und ” oder <q> </q> ?
Am Freitag, den 09.12.2005, 18:08 +0100 schrieb Helge Kreutzmann:
> Moin,
> On Fri, Dec 09, 2005 at 02:38:12PM +0100, David C. Weichert wrote:
> > Finde ich problematisch.
>
> > In XHTML 2.0 soll <q> wegen der fehlerhaften und problematischen
> > Implementation wegfallen und durch <quote> ersetzt werden, dass sich
> > dann analog zu <blockquote> verhÃlt. Zitat aus dem Working draft:
> >
> > "Visual user agents must not by default add delimiting quotation marks
> > (as was the case for the q element in earlier versions of XHTML). It is
> > the responsibility of the document author to add any required quotation
> > marks, either directly in the text, or via a style sheet."
> >
> > Ich wÃrde in HTML/XHTML < XHTML 2.0 lieber auf <q> verzichten, wenn
> > Zitate auch im Markup kenntlich gemacht werden sollen, wÃrde ich auf
> > soetwas wie <span class="quote"> zurÃckgreifen.
>
> Hat hier mal jemanden an die Autoren gedacht?
> " 1 Zeichen, ein Tastenanschlag
> Â 1 Zeichen, 3 TastenanschlÃge (auf der console im vim, geht aber wohl
> auch mit einem)
> <q> 3 Zeichen, 3 TastenanschlÃge, schlieÃend 4
> <span class="quote"> 20 Zeichen ...
Es gibt auch Editoren, die Elementnamen automatisch vervollstÃndigen
kÃnnen. Vim ist definitiv nicht mein bevorzugter XML-Editor, aber jedem,
was er mag. Mit automatischer VervollstÃndigung spielt es eine eher
untergeordnete Rolle, wie lang die Namen einzelner Elemente sind.
AuÃerdem wie oft schreibt man Zitate in einem Text? Wohl eher selten,
denke ich.
> Also ich halte viel von vernÃnftigem Markup[1], aber das soll mich als
> Autor so wenig wie mÃglich bremsen. Was spricht dagegen, einfach wie
> gehabt <q> mittels Stylsheet ÂaufzubohrenÂ? Wir mÃssen ja nicht <q> ->
> <quote> ersetzen?
<q> durch <quote> ersetzen macht nur Sinn, wenn XHTML 2.0 eingesetzt
werden soll. Das ist derzeit noch *keine* recommendation, sondern nur
working draft, aber <q> hat definitiv wenig Zukunft beim W3C.
Pragmatisch und in Hinblick auf die ursprÃngliche Frage bezogen wÃrde
ich es bei “ und ” belassen und <q> vermeiden. Wenn man mag,
kann man noch „ fÃr die im Deutschen Ãblichen AnfÃhrungszeichen
unten verwenden.
<span class="quote"> wÃrde ich wirklich *nur* dann einsetzen, wenn ich
aus irgendeinem Grund (mir fÃllt spontan keiner ein) XTHML schriebe und
per XSLT o. Ã. transformieren wollte und darauf angewiesen wÃre, dass
die Information Zitat im Markup enthalten ist. Mir kommt das Szenario
eher hypothetisch vor.
Viele GrÃÃe
David
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Re: “ und ” oder <q> </q> ?
Hallo,
On Fri, Dec 09, 2005 at 07:09:47PM +0100, David C. Weichert wrote:
> Es gibt auch Editoren, die Elementnamen automatisch vervollständigen
> können. Vim ist definitiv nicht mein bevorzugter XML-Editor, aber jedem,
> was er mag. Mit automatischer Vervollständigung spielt es eine eher
> untergeordnete Rolle, wie lang die Namen einzelner Elemente sind.
> Außerdem wie oft schreibt man Zitate in einem Text? Wohl eher selten,
> denke ich.
Ich will ja auch kein XML schreiben, sondern Text für eine Webseite.
Was dann hinten ausgeliefert wird, ist mir erstmal egal. LaTeX kann
auch Postscript oder PDF liefern, aber deshalb brauche ich auch keine
speziellen Editor.
Und Zitate schreibe ich ständig, zumindestens in den Debian-Webseiten,
um die es hier geht.
Nicht das ich falsch verstanden werde: XML hat seinen Platz, und mit
ihm auch die passenden Editoren. Aber ich würde gerne versuchen, mich
bei den Webseiten um den Inhalt zu kümmern. (Und ja, ich versuche auch
auf korrekte Tags zu achten, bspw. </li> usw.).
> > Also ich halte viel von vernünftigem Markup[1], aber das soll mich als
> > Autor so wenig wie möglich bremsen. Was spricht dagegen, einfach wie
> > gehabt <q> mittels Stylsheet »aufzubohren«? Wir müssen ja nicht <q> ->
> > <quote> ersetzen?
>
> <q> durch <quote> ersetzen macht nur Sinn, wenn XHTML 2.0 eingesetzt
> werden soll. Das ist derzeit noch *keine* recommendation, sondern nur
> working draft, aber <q> hat definitiv wenig Zukunft beim W3C.
Ok.
> Pragmatisch und in Hinblick auf die ursprüngliche Frage bezogen würde
> ich es bei “ und ” belassen und <q> vermeiden. Wenn man mag,
> kann man noch „ für die im Deutschen üblichen Anführungszeichen
> unten verwenden.
Die Idee war ja hier, dass jeder <q> schreibt und dann via XSL
sprachabhängig die richtigen Quotes gesetzt werden, sprich wir
migrieren gerade von » zu <q>, weil dann der Übersetzer weniger Arbeit
hat (der Franzose bekommt dann «, der Engländer die korrekten " (ja,
nicht die Minutenzeichen) und wir dann ev. auch mal unsere
Gänsefüsschen).
> <span class="quote"> würde ich wirklich *nur* dann einsetzen, wenn ich
> aus irgendeinem Grund (mir fällt spontan keiner ein) XTHML schriebe und
> per XSLT o. ä. transformieren wollte und darauf angewiesen wäre, dass
> die Information Zitat im Markup enthalten ist. Mir kommt das Szenario
> eher hypothetisch vor.
Die Information »Zitat« ist ein sicherlich nicht schlechter
nebeneffekt, wobei es sich leider oft nicht um echte Zitate handelt,
sondern lediglich um Betonungen (siehe den oa. Text, wo die Autorin
bspw. die IRC-Namen in Anführungszeichen gesetzt hat).
Ansonsten streite ich nicht ums <q> per sé. Wenns kurz und bequem geht und
Jutta es ins CSS packt, bin ich zufrieden.
Viele Grüße
Helge
--
Dr. Helge Kreutzmann, Dipl.-Phys. Helge.Kreutzmann@xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Re: “ und ” oder <q> </q> ?
On Fri, Dec 09, 2005 at 02:38:12PM +0100, David C. Weichert wrote:
> In XHTML 2.0 soll <q> wegen der fehlerhaften und problematischen
> Implementation wegfallen und durch <quote> ersetzt werden, dass sich
> dann analog zu <blockquote> verhält. Zitat aus dem Working draft:
> Ich würde in HTML/XHTML < XHTML 2.0 lieber auf <q> verzichten, wenn
> Zitate auch im Markup kenntlich gemacht werden sollen, würde ich auf
> soetwas wie <span class="quote"> zurückgreifen.
Ich sehe hier kein Problem. Beachtet dass die Debian-Webseiten aus
WML-Dateien gebaut werden, was zwar HTML-ähnlich ist, aber eben doch
erst umgewandelt wird.
Ich würde mit Sicherheit nicht gern <span class="quote"> statt <q>
schreiben. Was spricht gegen eine (spätere) Konvertierung durch wml/ein
Skript?
Jens
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Re: “ und ” oder <q> </q> ?
Hallo,
On Fri, Dec 09, 2005 at 07:14:27PM +0100, David C. Weichert wrote:
> Nichts. Gegen <q> im an den Useragent ausgelieferten HTML-Code spricht,
> dass die Unterstützung durch Browser mangelhaft ist. Bei der Umwandlung
> könnte man dies ja berücksichtigen.
Gut, dann haben wir also nur ein technisches und nicht ein
grundsätzliches Problem. Am besten stellst Du das nochmal in einem
Fehlerbericht zusammen.
Viele Grüße
Helge
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