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Re: Debian zukÃnftig mit festem Release-Zyklus: msg#00855

debian-user-german-debian

Subject: Re: Debian zukÃnftig mit festem Release-Zyklus

Sven Joachim wrote:
> Am 30.07.2009 um 10:50 schrieb Tobias Nissen:
>> Andreas Pakulat wrote:
[...]
>>> Schonmal geschaut wann die letzten Releases waren? Zwischen den 4.0
>>> und 5.0 _Releases_ lagen nichtmal 2 Jahre. Genause zwischen 4.0 und
>>> 3.1.
>>
>> Mmh, man /kann/ es also. Die Entscheidung mit den festen
>> Freeze-Zyklen heiÃt nun, dass man auch /muss/. Nun hat man zwar ein
>> fixes Datum vorgegeben und kann sich gut darauf vorbereiten. Aber
>> man ist ja noch immer von einem Upstream abhÃngig. Die
>> Release-FahrplÃne der groÃen Upstreams scheinen mittlerweile recht
>> ausgereift und verlÃsslich. Aber man hat keine Garantie, dass das
>> auch so bleiben wird. Und warum man sich dann so unter "Druck"
>> setzt, verstehe ich nicht.
>
> Es gibt keinen Druck fÃr Debian, sich irgendeinem Upstream-Release
> anzupassen. Wenn etwas nicht vor dem Freeze fertig wird, kommt es halt
> nicht rein, und es wird die VorgÃngerversion ausgeliefert.

(Mein Ironiedetektor ist grade nicht angesprungen, in diesem Sinne:)
Das ist doch gerade das Problem! Debian will ja irgendwie seine
Basis bei den gewÃhnlichen Desktopnutzern vergrÃÃern. Das wird nix,
wenn man einen Feature-Freeze machen /muss/ und nicht noch zwei Wochen
warten kann und unter UmstÃnden bei einem kritischen Paket (Kernel,
KDE, Gnome, ...) ein alte Version ausliefert, die die meisten dann
doch zur Installation vom neuesten Ubuntu bewegt.

>> Mit der alten Regelung konnte man offensichtlich hÃufig releasen
>> _und_ war nicht unter Zugzwang, wenn Upstream mal nicht so wollte.
>> Diese Freiheit sehe ich mit der neuen Regelung ein bisschen
>> gefÃhrdet.
>
> Man hat sich Downstream (Ubuntu) angepasst, nicht Upstream.

Ja gut, ist das jetzt schon so konsens? Ich lese das auf debian-project
auch so, aber ein offizielles Statement gab's ja noch nicht.

>>> Nur zwischen 3.1 und 3.0 liegt mehr Zeit und das war vmtl. wegen
>>> mehrerer grosser Umstellungen (KDE2->KDE3, kernel 2.6).
>>
>> Ja, solche groÃen Umstellungen meine ich auch. Die mÃssen ruhig und
>> vorausschauend geplant werden kÃnnen.
>
> Das ist im Zusammenhang mit dem Sarge-Release ein echt guter Witz.

-v, please.

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