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Re: Debian zukÃnftig mit festem Release-Zyklus: msg#00847

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Subject: Re: Debian zukÃnftig mit festem Release-Zyklus

Tobias Nissen, Thu Jul 30 2009 01:05:08 GMT+0200 (CEST) :
> Wolf Wiegand wrote:
>> Tobias Nissen wrote:
> [...]
>> Ich weià nicht so ganz, was ich davon halten soll, tendenziell begrÃÃe
>> ich die Ãnderung aber. Auf planet.debian.org schreiben momentan sehr
>> viele Leute, was sie von dieser Ãnderung halten, und es sind ein paar
>> ganz interessante Argumente pro und contra dort zu finden, und
>> auÃerdem ein paar GrÃnde, warum die Ãnderung beschlossen wurde. Ist
>> ganz lesenswert.
>
> Und sehr moderat geht's da zu. Die Diskussion dazu auf debian.project
> liest sich nicht so angenehm.
>
> Was sich ja letztlich rauskristallisiert hat, ist diese Anpassung an
> Ubuntus Release-Zyklus. Ubuntu kann dann von den Patches profitieren.
> Nur ist nicht wirklich klar, was Debian davon hat. Und vor allem: Wie
> unterscheiden sich Debian und Ubuntu etwa im nÃchsten Release noch
> groÃartig?
>
> Debians AttraktivitÃt rÃhrte fÃr mich vor allem von den seltenen
> Freezes (und einhergehend auch den Releases) her. TatsÃchlich! Ich bin
> sicherlich nicht der typische Desktop-Benutzer. Aber ich habe mich nie
> daran gestÃrt, vermeintlich alte Software zu benutzen. Ich schieÃe mich
> auf eine Menge von Anwendungen ein und kann diese effizient benutzen.
> Ich brauche bereits seit 3 Jahren keine neuen Features mehr (Kernel und
> Ãnderungen im Unterbau natÃrlich ausgenommen) und bin froh, wenn ich
> nicht mit neuen Formaten von Konfigurationsdateien, redesignten (G)UIs
> oder neuen AbhÃngigkeiten zu 200 MB an Paketen konfrontiert werde, nur
> weil in $foo eine Funktion hinzugekommen ist, die ich sowieso niemals
> nutzen werde.
>
> Und wer ein paar Server administriert, die "einfach laufen", der freut
> sich auch, wenn er sich um Featuritis keine Sorgen machen muss, aber
> trotzdem sicherheitsmÃÃig auf dem neusten Stand ist.
>
> Ich bin da sicher in der Minderheit. Im Business, wo einem ohne einen
> festen Release-Zyklus der ganze Laden in einer Woche auseinanderbricht,
> mag das anders sein...
>
> Gut, letztlich muss man sich an alles gewÃhnen. Es ist nur schade, dass
> alles so leistungsorientiert sein muss. Denn nichts anderes sagt
> diese Entscheidung aus. "Wir sind nicht leistungsfÃhig genug, wir
> mÃssen hÃufiger". Ich sehe die Notwendigkeit bei Debian dazu einfach
> nicht. Hier ist ja nicht Canonical...

Dem kann ich nur zustimmen.

Und fÃr mich stellt sich auch die Frage, was nutzt das ganze debian?

Ich bin der Meinung, das ubuntu und debian aus den gleichen Quellen
schÃpfen sollten und ubuntu einfach alle 6 Monate aus testing
herausgeschnitten wird. Ich halte es fÃr verschwendete Resourcen, wenn
die gleiche Software in zwei unterschiedlichen Paketen betreut wird.

Sollte sich herausstellen, dass diese Idee der StabilitÃt von stable
schadet, wÃre das sehr sehr schlecht fÃr debian, den eigentlich war es
immer DAS Argument fÃr debian, dass es "alt" aber rock stable ist.

Viele GrÃÃe,

PJ


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