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Re: Debian zukÃnftig mit festem Release-Zyklus: msg#00846debian-user-german-debian
Tobias Nissen schrieb: > Wolf Wiegand wrote: > >> Tobias Nissen wrote: >> > [...] > >>> Ich verstehe diese Entscheidung nicht und finde sie hinrissig. Es >>> gibt doch schon ein Debian, welches feste Release-Zyklen hat: >>> Ubuntu. Und das kann Ubuntu verdammt gut. Wozu also die Umstellung? >>> >> Ich weià nicht so ganz, was ich davon halten soll, tendenziell begrÃÃe >> ich die Ãnderung aber. Auf planet.debian.org schreiben momentan sehr >> viele Leute, was sie von dieser Ãnderung halten, und es sind ein paar >> ganz interessante Argumente pro und contra dort zu finden, und >> auÃerdem ein paar GrÃnde, warum die Ãnderung beschlossen wurde. Ist >> ganz lesenswert. >> > > Und sehr moderat geht's da zu. Die Diskussion dazu auf debian.project > liest sich nicht so angenehm. > > Was sich ja letztlich rauskristallisiert hat, ist diese Anpassung an > Ubuntus Release-Zyklus. Ubuntu kann dann von den Patches profitieren. > Nur ist nicht wirklich klar, was Debian davon hat. Und vor allem: Wie > unterscheiden sich Debian und Ubuntu etwa im nÃchsten Release noch > groÃartig? > > Debians AttraktivitÃt rÃhrte fÃr mich vor allem von den seltenen > Freezes (und einhergehend auch den Releases) her. TatsÃchlich! Ich bin > sicherlich nicht der typische Desktop-Benutzer. Aber ich habe mich nie > daran gestÃrt, vermeintlich alte Software zu benutzen. Ich schieÃe mich > auf eine Menge von Anwendungen ein und kann diese effizient benutzen. > Ich brauche bereits seit 3 Jahren keine neuen Features mehr (Kernel und > Ãnderungen im Unterbau natÃrlich ausgenommen) und bin froh, wenn ich > nicht mit neuen Formaten von Konfigurationsdateien, redesignten (G)UIs > oder neuen AbhÃngigkeiten zu 200 MB an Paketen konfrontiert werde, nur > weil in $foo eine Funktion hinzugekommen ist, die ich sowieso niemals > nutzen werde. > > Und wer ein paar Server administriert, die "einfach laufen", der freut > sich auch, wenn er sich um Featuritis keine Sorgen machen muss, aber > trotzdem sicherheitsmÃÃig auf dem neusten Stand ist. > > Ich bin da sicher in der Minderheit. Im Business, wo einem ohne einen > festen Release-Zyklus der ganze Laden in einer Woche auseinanderbricht, > mag das anders sein... > > Gut, letztlich muss man sich an alles gewÃhnen. Es ist nur schade, dass > alles so leistungsorientiert sein muss. Denn nichts anderes sagt > diese Entscheidung aus. "Wir sind nicht leistungsfÃhig genug, wir > mÃssen hÃufiger". Ich sehe die Notwendigkeit bei Debian dazu einfach > nicht. Hier ist ja nicht Canonical... > Full ack, mehr kann ich dazu nicht sagen! GrÃÃe, Steve -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an debian-user-german-REQUEST@xxxxxxxxxxxxxxxx mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an listmaster@xxxxxxxxxxxxxxxx (engl)
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