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Re: Debian zukÃnftig mit festem Release-Zyklus: msg#00845debian-user-german-debian
Wolf Wiegand wrote: > Tobias Nissen wrote: [...] >> Ich verstehe diese Entscheidung nicht und finde sie hinrissig. Es >> gibt doch schon ein Debian, welches feste Release-Zyklen hat: >> Ubuntu. Und das kann Ubuntu verdammt gut. Wozu also die Umstellung? > > Ich weià nicht so ganz, was ich davon halten soll, tendenziell begrÃÃe > ich die Ãnderung aber. Auf planet.debian.org schreiben momentan sehr > viele Leute, was sie von dieser Ãnderung halten, und es sind ein paar > ganz interessante Argumente pro und contra dort zu finden, und > auÃerdem ein paar GrÃnde, warum die Ãnderung beschlossen wurde. Ist > ganz lesenswert. Und sehr moderat geht's da zu. Die Diskussion dazu auf debian.project liest sich nicht so angenehm. Was sich ja letztlich rauskristallisiert hat, ist diese Anpassung an Ubuntus Release-Zyklus. Ubuntu kann dann von den Patches profitieren. Nur ist nicht wirklich klar, was Debian davon hat. Und vor allem: Wie unterscheiden sich Debian und Ubuntu etwa im nÃchsten Release noch groÃartig? Debians AttraktivitÃt rÃhrte fÃr mich vor allem von den seltenen Freezes (und einhergehend auch den Releases) her. TatsÃchlich! Ich bin sicherlich nicht der typische Desktop-Benutzer. Aber ich habe mich nie daran gestÃrt, vermeintlich alte Software zu benutzen. Ich schieÃe mich auf eine Menge von Anwendungen ein und kann diese effizient benutzen. Ich brauche bereits seit 3 Jahren keine neuen Features mehr (Kernel und Ãnderungen im Unterbau natÃrlich ausgenommen) und bin froh, wenn ich nicht mit neuen Formaten von Konfigurationsdateien, redesignten (G)UIs oder neuen AbhÃngigkeiten zu 200 MB an Paketen konfrontiert werde, nur weil in $foo eine Funktion hinzugekommen ist, die ich sowieso niemals nutzen werde. Und wer ein paar Server administriert, die "einfach laufen", der freut sich auch, wenn er sich um Featuritis keine Sorgen machen muss, aber trotzdem sicherheitsmÃÃig auf dem neusten Stand ist. Ich bin da sicher in der Minderheit. Im Business, wo einem ohne einen festen Release-Zyklus der ganze Laden in einer Woche auseinanderbricht, mag das anders sein... Gut, letztlich muss man sich an alles gewÃhnen. Es ist nur schade, dass alles so leistungsorientiert sein muss. Denn nichts anderes sagt diese Entscheidung aus. "Wir sind nicht leistungsfÃhig genug, wir mÃssen hÃufiger". Ich sehe die Notwendigkeit bei Debian dazu einfach nicht. Hier ist ja nicht Canonical...
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